Reiten aktuell

Nun feiert unsere schicke homepage schon ihren 1. Geburtstag! Toll! Seit März 2013 gibt es endlich die neue Internetseite unserer Abteilung „horsmanship/Reiten“
                             Pferdefreunde-SV-Starkenberg.de

Schaut doch mal vorbei… wir freuen uns auf Euren Besuch…..


Reitplatz-Umzäunung

IMG_8287 (2)Im Oktober 2012 wurde begonnen, um den Reitplatz des SV Starkenberg eine feste Umzäunung zu bauen. Seit November sind die Baumaßnahmen beendet, der Reitplatz des SV Starkenberg hat nun einen schicken Zaun, um für das Reiten und die Arbeit mit dem Pferd noch mehr Sicherheit zu gewährleisten. Somit kann auf unserem Reitplatz wesentlich sicherer geritten werden und Bodenarbeit kann auch mal „frei“ gemacht werden. Zunächst wurde viel gerechnet und recherchiert, um die Sache kosteneffektiv durchführen zu können. Es sollten aber auch langlebige Materialien gewählt werden. Nach viel Vorarbeit konnte das Projekt dann endlich durchgeplant werden und beginnen!

Wir Reiterfreunde trafen uns zu mehreren Arbeitseinsätzen, bei denen viel Unkraut entfernt wurde. Die Vorarbeit für das Bohren von Löchern wurde getroffen, in die dann die Pfosten gesetzt wurden. Am 05.10.2012 wurden die Stellen auf dem Boden angezeichnet. Nun konnte es endlich losgehen: Die Löcher bohrte uns Frank Gentsch mit seinem Bagger und einem Erdbohrgerät. Dies war gar nicht so einfach, da der Bohrer an einer Seite des Reitplatzes aufgrund der Bodenbeschaffenheit nicht richtig greifen konnte. Also hieß es, die Löcher zunächst mit dem Spaten bearbeiten. Zu einem weiteren Arbeitseinsatz wurde mit Hilfe der Feuerwehr Starkenberg begonnen, die schweren Pfosten auszurichten und in die Löcher zu platzieren. Damit es zum Schluss ein schönes Bild ergibt, wurden die Säulen dann noch alle auf die gleiche Höhe zurecht geschnitten. Am gleichen Tag wurden sogar noch die Isolatoren von den fleißigen Helfern der FW angeschraubt. Der Endspurt begann dann Anfang November. Wir bauten auf jeden Pfosten eine Kappe als Regenschutz, damit das ganze Projekt auch eine hohe Lebensdauer hat. Das Breitband wurde in drei Ebenen an die Pfosten angebracht und fixiert. Und das Endergebnis kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Wir haben nun einen besonders schicken Reitplatz bei dem Sicherheit der Reiter und Reiterinnen groß geschrieben wird, denn nun ist er fest und vor allem sicher umzäunt. Wir bedanken uns für die Hilfe bei:

  • Landwirtschaftsbetrieb Frank Gentsch
  • Natursteinhandel Gunter Hußner
  • FW Starkenberg
  • Familie Hänsch / Karte für die Zustimmung des Baus
  • allen fleißigen Helfern bei den Vorarbeiten
  • und natürlich beim Vorstand des SV Starkenberg für die finanzielle Umsetzung des Projekts
  • und natürlich bei denen, die wir vielleicht doch vergessen haben sollten!


Natural Horsemanship – Der Umgang mit dem Pferd

… steht für einen natürlichen, pferdegerechten Umgang mit dem Pferd – sowohl vom Boden aus, als auch unter dem Sattel. Noch ein neuer Vierbeiner namens Ronja ist im Mai 2012 im Reiterhof dazu gekommen. Die junge Scheck-Stute wird seit Herbst 2012 angeritten. Sie ist sehr lernbegierig und hat Spaß an der Arbeit. Die Vorarbeit für den klaren Kopf, das Vertrauen und den Respekt dem Menschen gegenüber leistet die Bodenarbeit, das sog. Natural Horsemanship. Bodenarbeit ist die Arbeit mit dem Pferd, bei der es nicht geritten wird. Mit ihrem Pferd Ronja steht dies bei Anja Templin im Vordergrund. Eifrig dabei ist auch Elisa Gentsch und ein paar andere interessierte Jugendliche.

Wir Menschen kommunizieren hauptsächlich über die Sprache; Körperhaltungen nehmen wir eher unbewusst wahr. Pferde sind dagegen geradezu penible Beobachter ihrer Umgebung! Kein Mensch kann einem Pferd etwas „vorspielen“. Pferde „lesen“ unseren Gemütszustand ganz genau – Angst, Unsicherheit, Trauer, Entspannung, Gelassenheit, all das spürt ein Pferd sofort. Was als Spielerei und Kinderkram wirkt und für den bloßen Beobachter eher unspektakulär aussieht, bedarf genauso der Übung wie das Reiten. Bei einem guten Reiter sieht man ja auch nur noch Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit zwischen ihm und dem Pferd.

      

Spätestens seit dem Bestseller „ Der Pferdeflüsterer“ mit Robert Redford ist Natural Horsemanship auch in Europa bekannt. Dabei hat Natural Horsemanship mit Pferdeflüstern nichts zu tun. Es steht vielmehr für einen natürlichen, pferdegerechten Umgang mit dem Pferd – sowohl vom Boden aus, als auch unter dem Sattel.  „Pferdeflüstern“ ist nichts anderes, das sog. „Horsemanship“ ist dabei keine kurzfristige Mode-Erscheinung, sondern eine sehr alte Tradition, die nicht zuletzt durch Monty Roberts wieder bekannt wurde.
Weitere berühmte Persönlichkeiten, die ihre eigene Form der Bodenarbeit präsentieren und interessierten Menschen beibringen sind u.a.: Pat Parelli und Linda Tellington Jones (TTEAM). Auch der Haflinger Quent von Kristin Prüfer wurde nach dem Prinzip das Natural Horsemanship ausgebildet. Diese Aufgabe steht nun für die kleine Ronja auf dem Plan!

Bei Fragen zum Natural Horsemanship:

Anja Templin

E-Mail: anja.templin@web.de

reiten-sv@starkenberg.info

Tel. 0174 4014617


 

IMG_7575  Arbeit am Podest  Details werden erklärt

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Es gibt lauter so kleine Dinge und Gesten, die für die Verständigung zwischen Pferd und Mensch einfach wichtig sind, da beide so grundverschieden sind. In einer Pferdeherde ist es ja so, dass bereits die geringste Anspannung oder Veränderung der Körperhaltung eines Herdenmitgliedes den anderen Gefahr oder Entspannung signalisiert. Die lautlose Sprache funktioniert innerhalb einer Herde tagtäglich wie man es beobachten kann. Als Mensch kann man diese Sprache lernen, man sollte sich einmal damit beschäftigen, dann wird man in den Bann des natural horsemanship gezogen….

Der Mensch wird als Raubtier vom Pferd gesehen, denn seine Gestik ist nun einmal anders, deshalb kommt es zwangsläufig zu Missverständnissen. Durch natural horsemanship wird der Mensch zum Partner und Freund und die Ausbildung des Pferdes wird erleichtert.

Bei Parelli gibt es 7 Spiele, die wie das A-Z der menschlichen Sprache funktionieren. Das friendly game, porcupine game, driving game, yoyo game, sideway game und das squeeze game. Zuvor wird der Körper des Pferdes in 5 Zonen eingeteilt, auf die man bei den verschiedenen Spielen einwirken kann. Zunächst wird aufbauend auf der Reihenfolge der Spiele alles „on line“ gemacht, d.h. das Pferd hat ein Knotenhalfter um und man arbeitet mit einem 3,7m Seil. Der Stick, den der Mensch nutzt, ist hierbei nicht als Gerte o.ä. zu sehen, sondern soll den verlängerten Arm darstellen. Schritt für Schritt kann man so eine gemeinsame Sprache mit seinem Partner Pferd entwickeln.

IMG_7803 circling game   IMG_7784 sideway game   IMG_7806 yoyo game

Auf dem Reitplatz unseres Sportvereins wurde ein kleiner Gelassenheitsparkur aufgebaut: große rote Tonnen, ein Flattervorhang, wo die Pferde durchlaufen sollten, ein Regenschirm, ein großer Ball und ein Podest. Als Außenstehender meint man vielleicht, dies sei nichts besonderes, doch für das Fluchttier Pferd sind solche Dinge wie ein Regenschirm oder ein rot-weißer Flattervorhang alles andere als normal. Ein Pferd kostet es viel Überwindung und zeigt sehr viel Vertrauen zum Menschen, wenn es diese vorgegebene Aufgabe erfüllt. Es wurde in Zweier (Pferde-)gruppen mit den Kurs-Teilnehmern gearbeitet und die 7 Spiele nach Parelli geübt. Dies hat allen sehr viel Spaß gemacht. Mit Geduld und Ausdauer konnten alle Vierbeiner überzeugt werden, dass von dem kleinen Parkur keinerlei Gefahr ausgeht.

IMG_7589 völlig entspannte Pferde   IMG_7667 Dusty wälzte sich sogar   IMG_7608 Ronja auch

Es war ein toller Tag für die Teilnehmer des Kurses und für die Vierbeiner sicherlich auch, die zu ihrem Menschen noch mehr Vertrauen aufbauen konnten und der eine oder andere feststellte, dass auch ein Gymnastikball keine Pferde verspeist.

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Zur Geschichte des natural horsemanship:

„Der US-Amerikaner Pat Parelli war ein anerkannter Pferdetrainer und Rodeoreiter, bevor er 1981 damit begann, das Konzept von Parelli Natural Horse-Man-Ship zu entwickeln. In den vergangenen Jahren hat er sein Programm, gemeinsam mit seiner Frau Linda Parelli, kontinuierlich ausgebaut und stets seinen neusten Erkenntnissen im Umgang mit Pferden angepasst. Heute ist Parelli Natural Horsemanship ein modernes und erfolgreiches Ausbildungskonzept, welches sowohl den Menschen, als auch das Pferd mit einbezieht.

[Quelle: http://www.parelli-instruktoren.com/sites/content/ueber_parelli_neu.html]

 

Nähere Infos über Petra Hollstein gibt es hier:

http://www.horseman-ranch-markersdorf.de

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Westernreiten

Diese Art des Reitens, die sich an der Arbeitsreitweise der Cowboys anlehnt, hat ihren Ursprung in Amerika. Die Cowboys brauchten ein ausdauerndes Pferd mit bequemen Gängen, da sie den ganzen Tag im Sattel verbrachten. Beim Westernreiten sind die Hilfen für das Pferd so, dass mit möglichst wenig Anstrengung alles vom Pferd abverlangt werden kann. Im August 2012 ist Kristin Prüfer mit ihrem Haflinger Shining Star Quentin unseren Stall in Starkenberg eingezogen. Sie reitet aktiv Westernreitturniere und bietet gern allen Interessierten einen Einblick in das Westernreiten auf ihrem Haflinger. Durch jahrelanges hartes Training startet sie nun in der Leistungsklasse 4, nächstes Jahr ist das Ziel die LK 3. Dass man im Westernreiten einhändig reitet, kommt daher, dass die Cowboys eine Hand brauchten, um das Lasso zu halten.

Bei Fragen zum Westernreiten (Reitweise, Turnieren und sonstiges zum Thema Westernreiten):

Kristin Prüfer

E-Mail: Moehre_Vollmershain@web.de

Tel. 0157 32430222


 

Die lieben Vierbeiner beim SV Starkenberg und ihre Besitzer

 

Deutsches ReitponyIMG_2297 Kenzo & Roxy (Elisa Gensch)
Shining Star Quent (Kristin Prüfer)
Biene & Ronja (Anja Templin)
Durex (Christina Gentsch) Deutsches Reitpferd
Stuart (Christin Reichmann) Haflinger
TrakehnerDarifah und Handfeste (Barbara Karte) Shagya Araber
 Wonderland (Doreen Markowski)