Kostitz

Kostitz (394 Einwohner)

Die Orte Starkenberg und Kostitz sind durch das Rittergut zusammengewachsen und werden nur durch die beiden Teiche getrennt.

Kostitz liegt in einem Tal an einem Nebengewässer des großen Gerstenbaches. In seiner Ausdehnung zeichnet es sich als ein altes Sackgassendorf aus, dessen Flurteile in der Hauptsache in große Blöcke geteilt sind und unverkennbar ebenso wie Starkenberg eine deutsche Dorfanlage mit ursprünglich slawischen Ortsnamen ist.

Das Dorf kommt urkundlich schon im Jahre 1181 als Chozziz in den alten Bosauer Zehntverzeichnis vor. Im Volksmund nennt man das Dorf „Kusse“ auch „Engerkusse“ Den Dorfnamen schrieb man um das Jahr 1197 als Chozziz, 1244 als Cossiczk, auch Kossow = Kossow und um 1445 Cossaw.

 

Bis 1966 führte durch Kostitz die Bahnstrecke Ronneburg – Meuselwitz.
Der Bahnhof ist jetzt  Wohnhaus.
Das gleiche trifft auch für die Bahnhofsgaststätte zu.

 

 

In Kostitz gab es auch eine alte Mühle, gebaut im Jahr 1705. Die Besitzer wechselten. Einer von ihnen trug den Namen Hering, deshalb heißt der angrenzende Teich auch Heringsteich.
Das Mühlrad ist noch zu sehen, aber die Mühle ist nicht mehr in Betrieb. In den 90ziger  Jahren  bekam das Mühlengrundstück einen neuen Besitzer, der das Anwesen um und ausbaute.

In Kostitz gibt es einen Bäcker, eine Zahnarztpraxis und eine Kindertagesstätte, die im Jahr 2009/2010 neu saniert wurde.